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Archiv für Juli, 2011

Mittwoch, 6. Juli 2011

7. Juli 2011 Betina 1 Kommentar

Heute in der Früh war es wieder sonnig und heiß. In diesem Hotel haben wir diesmal das Frühstück inklusive, es war durchaus okay.

Ich will schon seit Jahren nach Sedona und das ist nur 45 Meilen von hier entfernt. Wir fahren um 9 Uhr los und bald sind wir auf dem 89A, der durch eine traumhafte Landschaft führt.  Der Oak Creek fließt durch ein Tal (Oak Creek Canyon), das von roten Felsen umsäumt ist. Es ist traumhaft schön und wir machen einige Fotostopps.

In Sedona finden wir rasch einen Parkplatz, auf dem man für drei Stunden parken darf. Die Stadt hat 10000 Einwohner und jährlich kommen hier hundertausende Touristen. Sie sind dafür gut gerüstet. ES gibt zahlreiche “Giftshops”, aber alles ist hier sehr unaufdringlich. Gleich vis-a-vis vom Informationscenter sind die berühmten Pink Jeep Tours. Und wir haben gleich für 11 Uhr eine Tour gebucht, den Scenic Rim. Die Tour kostet pro Person 55$, ohne Steuer versteht sich, wie hier einfach alles.

Wir haben für uns vier einen eigenen Wagen und einen eigenen Driver=Guide bekommen, das war sehr bequem. Es war total heiß, aber der Jeep überdacht, dadurch war es erträglich. Wir sind einen 6000 feet hohen Berg hochgefahren, vorbei an den schönsten roten Felsen (Red Rock Country). Es war so schön, dass es einem fast den Atem geraubt hat und man sich fragt, was kann jetzt noch besser und schöner  werden….

Unser Fahrer war total nett und redselig (und hat uns über Österreich ausgefragt und mich wegen meiner Englischkenntnisse gelobt…naja, es ist schwieriger für mich, als ich dachte). Er hat auch gemeint, heute gäbe es leider keine so weite Sicht, da gestern ein schlimmer Sandsturm in Phoenix war und die Luft noch ein wenig diesig dadurch. Aber für uns war es einfach nur super. Die Straße war zwar sehr holprig und zum Teil auch sehr eng und es geht da schon tief runter, aber es war ein Erlebnis.

Wir sind dann noch in das Dörfchen Tlaquepaque, das künstlich im Stil der kolonialspanischen Architektur des 18 Jh vor Jahren erbaut wurde, aber es ist sehr lieb gemacht. Wir sind aber nur durchgegangen, es war wirklich sehr heiß heute wieder (knapp 95 F, oder 35 C).

Gegen zwei Uhr sind wir auf der 179 und dann Interstate 17 zurück nach Flagstaff, dort weiter auf die Interstate 40 Richtung Meteor Crater. Das ist der “first proven, best reserved meteorite impact on Earth”. Also einfach einzigartig auf der ganzen Welt. Allein die Gegend dort ist schon sehenswert, man fährt auf 6000 Fuß und dann ist es sehr lang sehr flach. Und den Einschlag sieht man schon von der Ferne.

Wir zahlen die 15$ (8$ für die Kinder) Eintritt und es ist wirklich faszinierend. Vor 50.000 Jahren ist ein 45m im Durchmesser Meteorit mit einer Geschwindigkeit von 64.000km7h dort eingeschlagen und hat einen 210m tiefen und 1500m langen Krater geschlagen.  Mittlerweile ist er nurmehr 170m tief durch die Erosion, aber immer noch beeindruckend.

Hier haben auch die Astronauten für die Mondlandung geübt und es ist ein großes Stück von dem Meteoriten ausgestellt. So etwas ist sehr selten, da der Meteorit sich beim Einschlag auflöst.

Wir schauen uns noch einen Film über Meteoriten an (in Flagstaff gibt es das berühmte Lowell Observatorium, das den Pluto entdeckt hat und die beschäftigen sich auch mit Asteroiden und Meteoritenbeobachtung, welche die Erde bedrohen könnten) und entscheiden uns dann, nicht die Führung mitzumachen, es ist sehr heiß.

Zurück Richtung Flagstaff wollten wir noch den Walnut Canyon besuchen, leider hat er um 17 Uhr geschlossen. Man sieht nun auf der Rückfahrt recht gut den höchsten Berg von Arizona, den Humphreys Peak mit fast 4000m. Hier wird bis in den April auf der Arizona SnowBowl Schi gefahren.

Wir suchen noch einen Supermarkt (mittlerweile bekommen wir da auch Routine, es ist gar nicht so einfach wie gedacht, wenn man die Namen der diversen Ketten nicht kennt), entdecken einen Safeway und kaufen dort Getränke und Naschereien. Mittlerweile haben wir ja eine Kühlbox im Auto, das ist eine große Bereicherung.

Da wir Zeit gewonnen haben durch die Schließung des Walnut Canyons fahren wir noch in den “Historic District” von Flagstaff, der nette Restaurants hat und ein paar Geschäfte. Marlene ist nicht zufrieden mit den Souvenirläden (man kann vereinfacht sagen, es gibt keine), wir kaufen dann ein paar Andenken in einem kleinen Geschäft.

Zurück im Hotel wollen wir wieder ein paar Sachen waschen und ich muss wieder die Koffer umpacken. Leider funktioniert das Waschen und Trocknen nicht ganz so toll wie in LA. Da junge Burschen unsere Wäsche einfach rausgenommen haben, muss Thomas nun unten bleiben. Der Trockner trocknet nicht wirklich gut und es dauert über eine Stunde. Ich muss die Sachen noch im Zimmer verteilen, ich kann sie so nicht einpacken. Den zweiten Teil der Wäsche werden wir in einem anderen Hotel waschen, noch ist es nicht so schlimm, wir haben noch saubere Sachen.

Mittlerweile sind wir schon sehr hungrig und gehen um 22 Uhr zu Denny´s essen. Wir erwischen einen unfähigen Kellner (den ersten hier in USA), der sich nichts merken kann, einiges falsch aufschreibt, obwohl er sich es auf der Karte zeigen lässt, was wir wollen, es keine Avocado gibt und ich umdisponieren muss, Marlene Three-Dip chips bestellt und nur zwei Dips bekommt und wir um Refill fast betteln müssen. Aber wir haben dort sehr viel Spaß und müssen dauernd lachen und werden doch satt und es ist schon wieder sehr spät, dass wir ins Bett kommen….

Fotos: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Flagstaff/

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Dienstag, 5. Juli 2011

6. Juli 2011 Betina 4 Kommentare

Das war heute eine lange Fahrt von LA nach Flagstaff in Arizona. Mit Pausen sind wir fast 11 Stunden unterwegs gewesen.

Um 9 Uhr sind wir von Anaheim weggefahren Richtung Interstate 10, auf der wir bis White Water geblieben sind. Dort haben wir getankt und dann bin ich mit dem Auto gefahren.

Dazu ein kleiner Einschub: die Straßen sind hier nicht besonders toll, meist holprig und sehr geflickt. Und es ist egal, ob man auf einem Highway oder einer Interstate fährt, das hat keinen Einfluss auf die Qualität. Wir finden noch immer, dass die Amerikaner viel schneller fahren als erlaubt, fährt man selbst die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, wird man dauernd von rechts oder links überholt. Auf der Seite oder auf der Straße liegen viele kaputte Reifen, aber sonst keinerlei Müll, das wird mit 1000 Dollar bestraft, worauf man oft hingewiesen wird.

Ich bin mit dem Auto gleich ganz zurecht gekommen, was aber auch daran liegt, dass ich bei beinahe null Verkehr gefahren bin. Wir sind von der Interstate 10 abgefahren auf die 62, welche durch die Wüste führt. Im Süden ist der Joshua Tree NAtional Park, im Norden die Mojave Wüste. Und nun beginnen 200 Meilen unglaubliche Landschaft. Viel Gegend, aber zum Teil wunderschön, wie man es in den Filmen sieht. Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Es ist furchtbar heiß (ungefähr 110 Fahrenheit, das sind fast 44 Grad Celsius), wir sind froh über die Klimaanlage. Es gibt keine Tankstellen, keine Klos. Nichts. Uns kommen relativ viele Autos mit Motorbooten entgegen und wir haben wirklich keine Idee, wohin die fahren oder woher die kommen.

Es wird ziemlich ermüdend zu fahren, Thomas rastet sich neben mir aus, er muss ja dann wieder übernehmen. Ich fahre aber noch die 95 hoch zur Route 66, wo wir endlich wieder ein wenig Zivilisation sehen können. Wir starten auf der Route 66 mit Needles und fahren dann die Route 66 bis Kingman, wo wir wieder wunderbar essen bei Dambar. Es ist das erste Mal, dass wir nicht gefragt werden, woher wir sind und ich glaube shcon, mein Englisch ist schon so gut, dass man es nicht mehr merkt ;-) Als wir dann zahlen (das geht hier flott, man hat noch nicht fertig gegessen und shcon die Rechnung am Tisch), fragt uns die Kellnerin dann doch woher wir sind und sie ist dann erleichtert, als wir “Austria” sagen, weil sie erzählt, dass ihre Großeltern aus Deutschland stammen und sie in ihrer Kindheit ein wenig Deutsch gelernt hat und uns aber nicht wirklich zuordnen konnte.

Bei Kingman fahren wir auf die Historic Route 66 und nun kommt etwas völlig Unerwartetes: Von der Ferne sehen wir, dass es total schwarz wird und die Wolken sehr schnell näher kommen. Der Wind weht von der Seite und weht von der Wüste trockene Pflanzen über die Straße, es bilden sich kleine Windhosen und es sieht wirklich spektakulär aus. Über dem Gebirge Blitze und es ist tiefschwarz. Auf der anderen Seite der Straße (diese bildet tatsächlich eine Art Grenze) scheint die Sonne. Es ist ein tolles Naturschauspiel. Nach einigen Kilometern beginnt es dann auch zu regnen, es ist der erste Regen hier in den USA. Die Temperatur sinkt rapide von fast 110 Fahrenheit auf 66 (19 Grad Celsius) und es riecht sehr gut. Die Landschaft wechselt auch von Wüste zu einer grüneren Gegend, wo viele Kühe grasen. Insgesamt wirklich beeindruckend,mit einer tollen Landschaft als Kulisse. Es sieht fast ein wenig kitschig aus.

Auf dieser Route merkt man nicht allzu viel von der Route 66, aber die Landschaft ist wirklich schön. Wir fahren dann bei Seligman wieder auf die Interstate 10, Thomas versucht vorher noch zu tanken, was sich schwierig gestaltet, da die Tankstellen Selfservice haben und es nicht so einfach ist, zu durchschauen, wie das funktioniert. Schließlich hilft ihm doch ein Angestellter und es klappt. Wir stellen fest, dass wir doch ganz schön viel Benzin brauchen. Eine Gallone (3,79l) kostet im Moment ca 4 Dollar, und so billig ist das dann auch wieder nicht.

Was uns ebenfalls verwundert, weil es uns von vielen Leuten anders erzählt wurde, sie nehmen hier nicht so gerne Kreditkarten, manche gar nicht, die bestehen auf Barzahlung, sei es beim Essen oder in Geschäften. Das war schon in NY so, auch in LA und hier haben wir das auch festgestellt.

Das restliche Stück nach Flagstaff ist landschaftlich echt schön, sehr grün, aber teilweise schüttet es ziemlich arg. Weil die Sonne grad  untergeht, es ist halb acht, wirkt das auf uns auch sehr schön.

Wir sind schon sehr müde und froh, dass das HI Express Flagstaff nicht weit von der Interstate entfernt ist. Mittlerweile hat es zwar zu regnen aufgehört, es ist aber sehr frisch bei nur 55 Fahrenheit (13 Grad).

Unser Zimmer ist diesmal etwas größer, die Betten sind breiter, aber es ist lauter als die letzten, es liegt ja ziemlich nahe an der Autobahn und eine Bahnlinie scheint auch noch in der Nähe zu sein. Es ist kurz nach acht Uhr und wir schauen noch schnell in ein Denny´s, das gleich nebenan ist und uns empfohlen wurde. Es hat uns auch nicht enttäuscht.

Link zu den Fotos: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Los Angeles Tag 5/

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Montag, 4. Juli 2011

5. Juli 2011 Betina 2 Kommentare

Happy Birthday, America! Happy 4th July! Das haben wir heute oft gehört. Dieser Tag ist wirklich hier etwas Besonderes.

Wir waren heute wieder in Disneyland. Mittlerweile akzeptiert auch Thomas zähneknirschend, dass er geparkt wird. Heute sind wir zuerst in den Adventure Park, der ist relativ neu und es wird noch an Attraktionen gebaut, die erst 2012 eröffnet werden. Wir sind gegen neun Uhr dort, der Park hat zwar schon geöffnet, aber man kann erst um 10 Uhr mit den verschiedenen Attraktionen fahren. Wir holen uns einen Fast Pass für die World of Colors, ohne zu wissen, was uns da erwartet, einfach, weil so viele Pfeile und Wegweiser dorthin führen. Das Ganze findet um 9 Uhr abends statt und wir lassen uns überraschen, was da zu sehen sein wird.

Zu Hause war meine Überlegung, am 4. Juli ins Disneyland zu gehen, dass dieser Tag ein Familientag bei den Amerikanern ist und diese vielleicht dann eher nicht in so einen Park gehen. Die Rechnung ist voll aufgegangen, es ist heute echt sehr wenig los und wir müssen kaum irgendwo lange warten.

Als erstes gehen wir zur Hochschaubahn “Sreamin´California”, Thomas wagt sich als einziger an eine Fahrt und es gefällt ihm. Danach machen wir gemeinsam eine Fahrt im Mickey Mouse Wheel, das von unten harmloser aussieht, als es dann ist. Man wird ganz schön hin und her geschaukelt.

Tobias und Thomas wagen eine Fahrt im Grizzly River und werden ganz schön nass dabei. Wir entdecken eine kleine Hochschaubahn, die es in der Form auch im Prater gibt und auch ich fahre mit und schön langsam finde ich es echt lustig zu schreien und zu kreischen, wenn es bergab geht. Die Kinder versuchen immer ein “Mister Bean-Gesicht”, das heißt, keine Miene zu verziehen, es ist sehr lustig.

Der Park ist kleiner als der andere und wir wechseln nach Disney Downtown, wo es nur Shops und Restaurants gibt und essen dort in einem mexikanischen Lokal hervorragend zu Mittag.

Mit einem Zug fahren wir in den anderen Park. Da wenig Leute angestellt sind, fahren wir gleich dreimal mit dem “Big Thunder”, einer Art Achterbahn, die sogar ich lustig finde.

Wir schauen uns noch ein paar Shows an, die wir aber eher langweilig finden. Außerdem machen wir im Adventure Land noch eine “Jungle Tour”, wo wir einen sehr witzigen Guide erwischen. Wir fragen uns, wie man das aushält, Tag für Tag, 6 mal die Stunde den selben Kasperl runterzureißen. Aber uns gefällt es.

Auch bei den “Pirates of the Caribbean” sind kaum Leute und wir wagen eine Fahrt in einem Boot durch die Finsternis. Es ist wirklich toll gestaltet und ich freu mich, dass ich mich nicht fürchten muss.

Schließlich gibt es um 16 Uhr eine Parade mit Walt Disney Figuren und auch das ist gut gemacht.

Da wir ja eine Park-Hopper Karte haben, wechseln wir wieder in den anderen Park, wo wir in einem italienischen Restaurant hervorragend zu Abend essen (selten eine so gute Lasagne gegessen). Vorher fahren wir noch mit der Goofy-Bahn.

Nach dem Essen beschließt Marlene, mit Thomas noch mit der “Sreamin´California” Achterbahn zu fahren, ich trau mich nicht und Tobias hat vorher zuviel gegessen. Die beiden sind begeistert.

Wir haben natürlich wieder viele Sachen eingekauft, es ist nicht ganz billig, aber der gute Dollarkurs macht die Preise erträglicher (zum Beispiel 22 Dollar für ein T-Shirt, das sind ca 15 Euro).

Schließlich wird es Zeit für unsere World of Colors. Wir stellen uns wieder brav an und ergattern einen tollen Platz fast ganz vorne. Bis zum Beginn sind es noch fast 50 Minuten und als ich höre, dass neben uns ein deutsches Pärchen Platz genommen hat, rede ich sie einfach an und es ist eine nette Unterhaltung bis 9 Uhr. Sie hat ein halbes Jahr in Las Vegas gearbeitet als Aupair und war schon öfter in Californien und ich hab ein paar gute Informationen erhalten.

Schließlich beginnt die Show. Zuerst ein sehr patriotischer Teil wegen dem 4. Juli mit tollem Feuerwerk und dann die eigentliche Show, die mit Licht- und Farbeffekten zu Musik und Videoprojektion gemacht wird. Gefällt uns sehr gut.

Es ist halb zehn und wir sind müde, daher gehen wir sehr schnell zum Shuttle, die meisten Menschen bleiben noch stehen und schauen sich die Show vom anderen Park an, die wir gestern schon gesehen haben, daher gibt es heute keine Schlange vor den Bussen und wir sind gegen viertel elf wieder im Zimmer.

Morgen verlassen wir Kalifornien. LA hat uns sehr gut gefallen, wir würden es durchaus hier noch aushalten, und ich bin froh, dass wir zum Schluss nochmal in LA bleiben.

Link zu den Fotos: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Los Angeles Tag 4

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Sonntag, 3. Juli 2011

4. Juli 2011 Betina Keine Kommentare

Was mich immer ein wenig wundert, ist, dass es hier in den frühen Morgenstunden und am späteren Abend sehr kühl wird. Wir sind heute gegen 7 Uhr aufgewacht (irgendjemand hat heute Poolparty gemacht um 3 Uhr früh, aber nur ich bin aufgewacht) und nach dem Frühstück habe ich wieder eingepackt. Diesmal ist es ja einfacher, weil wir das Auto haben.  Und ein wenig Routine hab ich auch schon.

Danach wurden wir von LA Tours vom Hotel abgeholt und wir sind zum Hollywood Boulevard, wo wir das Chinese Theatre und das Kodak Theatre und die Abdrücke der Hände und Füße der Stars anschauen konnten. Die Tour habe ich für einem offenen Wagen gebucht (Buddy Tour), wo nur 12 Leute reinpassen, aber man einen guten Ausblick hat.

Zuerst sind wir den Mullholland Drive gefahren, wo wir einen Ausblick auf die ganze Stadt hatten, die aber ein wenig im Dunst verschwunden ist. Und einen Blick auf das Hollywood-Sign, wo aber Marlene enttäuscht war, weil es noch immer so weit weg war.

Dann ging es durch die Nobelviertel von LA, Beverly Hills und Bel Air, Sunset Strip und Rodeo Drive. Wir haben die Villen von vielen Prominenten gesehen, der Guide (der sehr schnell gesprochen hat) hat gemeint, man trifft den einen oder anderen auch persönlich mal bei der Tour, viele sind freundlich zu den gaffenden Touristen, wir waren aber zu früh dran für einen Sonntag. Diese Gegend ist wirklich atemberaubend schön und man versteht, dass die reichen Leute da wohnen wollen. Wir haben unter anderem die Häuser von Sharon Stone, Tom Cruise, David Beckham (nur von der Ferne), Michael Jackson, Elvis Presley usw gesehen.Viele Häuser waren auch Schauplatz von bekannten Filmen.

Der Rodeo Drive war auch toll,  er hat uns auch die “Shops” gezeigt, wo Pretty Woman einkaufen gegangen ist, wo Richard Gere gewohnt hat und wo er sie dann abgeholt hat. Ist irgendwie witzig, wenn man das in Natura sieht.

Mittlerweile ist es ziemlich heiß geworden und am Ende der Tour wurden wir gegen 13 Uhr wieder ins Hotel gebracht. Wir haben dann entschieden, gleich zu unserem Hotel Holiday Inn Anaheim zu fahren und keine Downtown-tour zu machen.

Mittlerweile bekommt Thomas ein wenig Routine, was das Autofahren betrifft. Es ist tatsächlich nicht so einfach, hier zu fahren. Wir haben zwar das Navi, dieses rechnet in Meilen und Fuß und da muss man sehr aufpassen, dass man die richtige Abzweigung erwischt. Es ist ganz anders beschildert als bei uns und die Amerikaner haben da eine ganz andere Logik. Aber schön langsam durchschauen wir das. Auch was uns immer zu Hause gesagt wurde, dass die Amerikaner sehr langsam fahren und sehr rücksichtsvoll, können wir noch nicht ganz bestätigen, was zumindest LA angeht. Man überholt auf 5spurigen Autobahnen sowohl rechts als auch links und viele schneiden einfach andere Autos. Heute war aber sehr wenig los, weil Sonntag ist und trotzdem muss man sehr aufpassen.

Das Hotel gefällt uns gut, es ist größer als das Best Western und wieder eine ganz “normale” Bettenburg. Mittlerweile haben wir uns auch ein wenig damit abgefunden, dass die Betten sehr schmal sind und nicht wirklich für zwei Erwachsene ausreichend breit. Aber wir schaffen das irgendwie, dass wir doch Platz haben.

Nach einer kurzen Pause entscheiden wir, dass wir noch in ein Shopping Center fahren, das hier ganz in der Nähe ist. Wir wollen was essen und brauchen ein paar Sachen. Heute ist Sonntag und die Geschäfte haben ganz normal geöffnet und sichtlich beschließen die Amerikaner heute einkaufen zu gehen, die Parkplatzsuche gestaltet sich schwierig. Als wir schon fast aufgeben wollen, finden wir dann doch einen und gehen hinein. Es ist wie ein kleines Dorf, es gibt Straßen und Geschäfte, nichts ist überdacht. Wir gehen in ein Taco Restaurant, die Bedienung ist sehr freundlich (wie fast immer hier). Thomas und Tobias bestellen Coke und Marlene ein Sprite, ich einen Eistee, der komplett ungesüßt ist. Als Tobias seines auf einen Zug austrinkt, bringt die Kellnerin sofort Nachschub. Als die zwei das mitbekommen, dass man nur einmal zahlt und soviel trinken kann wie man will (um 2,50 Dollar), trinkt Tobias 7 Gläser!

Das Essen ist sehr gut (wir haben bis jetzt immer sehr gut gegessen) und dann gehen wir einkaufen. Zuerst in einen T-Mobile Shop, weil wir eine prepaid Karte kaufen wollen. Der Verkäufer ist total freundlich und berät uns sehr gut (in der Beratung und Freundlichkeit sind die Verkäufer nicht zu vergleichen mit denen in Österreich) und er freut sich, dass wir aus Österreich sind und eine so schöne Reise machen (die fragen hier einfach, was man vorhat, wie es einem gefällt).

Danach gehen wir in ein Crocs Geschäft, auch hier der Verkäufer überaus hilfsbereit ohne aufdringlich zu sein und auch er freut sich, dass wir so lange in ihrem Land sind und eine so tolle Reise machen.

Im nächsten Schuhgeschäft kaufe ich endlich Sandalen, mir ist in den Turnschuhen schon so heiß. Marlene entdeckt echte Converse Schuhe um 35 Dollar und wir kaufen auch diese.

Nun wird es aber Zeit, dass wir ins Disneyland kommen, wir haben ja einen 2 Tage Pass und wollen den auch noch ein wenig nutzen.

Hier ist alles gut organisiert und man fährt auf einen Parkplatz, der einem zugeteilt wird. Personal muss hier wirklich sehr billig sein, es gibt wirklcih immer viel davon. Wo bei uns vielleicht einer wäre (wenn überhaupt) arbeiten hier gleich vier oder fünf. Was für Thomas schlimm ist, weil er sich den Parkplatz nicht selber aussuchen kann, sondern den nehmen muss, der ihm zugewiesen wird.

Wir parken also auf unserm zugewiesenen Parkplatz und fahren mit dem Shuttle-Bus zum Disneyland. Wie gesagt, heute ist Sonntag und morgen ist der 4. Juli, ein großer Feiertag hier. Es sind wieder viele Leute da und das auch noch gegen halb sieben, als wir ankommen. Aber wie gesagt, alles ist gut organisiert und wir müssen meist nicht lange warten, auch weil wir nicht die super Attraktionen machen, sondern mit dem “alten” Teil beginnen (der Park besteht ja aus zwei Themenparks).

Zuerst steigen wir in den Zug, der rund um den Park fährt, das ist uns dann aber zu langweilig, weil er so langsam fährt und wir steigen in Toon Town aus.

Wir fahren mit einer kleinen Hochschaubahn, die mir auch für mich machbar erscheint und es ist echt lustig. Es ist natürlich Kitsch pur hier, aber genau das erwartet man ja auch, wenn man hierher kommt.

Thomas und ich fahren noch Karussell mit Pferdchen, die Kinder fühlen sich dafür schon zu groß und filmen und fotografieren uns. Wir fahren auch mit den Tea-pots von Alice in Wonderland.

Bereits um halb acht versammeln sich die Menschen um das große Feuerwerk um halb zehn vor dem Dornröschenschloss anzusehen, wir entscheiden uns, etwas anderes zu machen und irgendwie sind wir plötzlich wieder in der Schlange vor einer Achterbahn. Die Kinder meinen, ich würde das schaffen und was soll ich sagen: es war echt spaßig und ich hab brav wie die anderen mitgeschrien, wenn es bergab ging.

Wir sind dann in ein paar Giftshops und haben ein paar Sachen eingekauft. Mittlerweile war es dann auch schon fast so weit für das Feuerwerk (unglaublich wieviele Menschen sich da ansammeln) und wir beschlossen, es uns doch anzusehen. Und ja, es war einfach toll! Morgen ist ja der 4. Juli und sie haben für diesen Tag ein wirklich patriotisches Feuerwerk abgeschossen mit sehr pathetischen Texten dazwischen und die Menschen waren begeistert. Ja und wir auch.

Wir haben dann noch eine Kleinigkeit gegessen, und dann haben wir uns in die Line gestellt, wo wir mit ca 5000 anderen Menschen auf den Shuttle Bus gewartet haben. Aber wie schon erwähnt, die organisieren das super und es ging relativ schnell, dass wir wieder beim Parkplatz waren. Gegen 23 Uhr waren wir wieder im Hotel.

Link zu den Fotos: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Los Angeles Tag 3/

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Samstag, 2. Juli 2011

3. Juli 2011 Betina 3 Kommentare

Durch die Zeitverschiebung sind wir wieder um 6:15 wach.Wir gehen ins Cafe des Hotels frühstücken, das so aussieht wie man diese von Filmen kennt. Das Essen ist super, aber sehr üppig. Morgens und abends ist es hier richtig angenehm kühl.

Danach fahren wir zu den Universal Pictures Studios Hollywood. Wir nehmen den VIP Parkplatz, der nur 5 Dollar mehr kostet (20 Dollar), dafür aber in einer Parkgarage ist und nahe zum Eingang.

Ich habe die Tickets bereits zu Hause über das Internet gekauft und länger überlegt, ob der Front of the Line Pass mit ca 50 Dollar Aufpreis wirklich den Vorteil bringt. Was soll ich sagen: ich wurde heute von meiner Familie geliebt und gelobt. Wir haben uns viel Zeit erspart, schon beim Eingang sind wir an einer langen Schlange vorbeigegangen. Und auch drinnen hat das echt super funktioniert, statt 20-55 Minuten Wartezeit gar keine. Einfach vorbei an der Schlange.

Gleich zu Beginn wollte ich die Studio Tour machen, was gut war, weil nur wenig später war die Schlange wirklich sehr lang. Man wird in einem Bus über das Gelände gefahren, wo die Filme gedreht wurden. Das ist sehr gut gemacht, einerseits sieht man die Kulisse und andererseits auf einem Video den Film. Oder die Filme, da manche Kulissen für viele Filme herhalten müssen. Natürlich sind wir auch durch die Wisteria Lane von den Desparate Housewifes. Das war wirklich sehr interessant.Und sehr lustig war die 3D Show mit King Kong.

Danach sind wir zur Waterworld (VIPS sitzen auch immer auf den besten Plätzen), wo wir eine tolle Stuntshow gesehen haben (vor allem die Kinder waren begeistert und es war auch zum Teil sehr witzig gemacht). Wir waren froh, dass wir nicht in der vorderen Reihen saßen, weil die wurden patschnass.

Wir waren auch in der 4D Show von Shrek, wo die 4. Dimension das Fühlen war, wir wurden nass, oder es war Wind zu Spüren oder die Sessel haben sich bewegt.

Weiter dann zur Special Effect Show, wo sie zeigen, wie die Spezialeffekte gemacht werden. War auch eine gut gemachte Show.

Zwischendurch haben wir uns was zu essen geholt, und uns einen Platz im Schatten gesucht. Es waren so viele Menschen mittlerweile auf dem Gelände, einfach unglaublich. Aber wie fast alles in Amerika, ist es wirklich gut organisiert und niemand drängt sich vor.

Wir sind dann zum Lower Lot, man kommt über einige sehr langsame Rolltreppen dorthin. Und dann wieder an einer sehr langen Schlange vorbei zum Jurassic Park. Ja, und da bin ich sehr stolz auf mich, ich bin mitgefahren. Obwohl ich wusste, was mich erwartet. Aber ich hab meine kindlich mutige Ader wiederentdeckt. Wir steigen in Boote und werden durch einen Park gefahren, in dem Dinosaurier sich befinden. Man wird öfter mal nassgespritzt, aber noch nicht sehr spektakulär. Dann geht es hinauf und man stürzt dann im fast Dunklen über 30m hinunter. Das raubt einem den Atem und nun wird man wirklich total nass. Es ist ziemlich arg (finden sogar meine drei “uns macht gar nichts was aus” Lieben). Gut, dass es wirklich sehr heiß hier ist, wir trocknen wieder schnell und es ist eigentlich sehr angenehm.

Danach schauen wir noch ins Museum, das aber nicht allzu interessant ist. Wir fahren also wieder rauf zum Upper Lot, wo wir noch die Terminator Show besuchen. Ich finde sie ja sehr brutal, aber den anderen gefällt es gut und ich finde auch, dass es sehr gut gemacht ist. Arnold Schwarzenegger sieht man in einem Spezial 3D Movie und wird auch live von einem Double dargestellt. Es wechselt immer zwischen Film und Schauspielern auf der Bühe ab.

Zum Schluss sehen wir noch die Animal Actors, wo sie zeigen, wie Tiere im Film agieren und wie man sie dazu bringt, die Dinge zu tun, die ein Drehbuch oder Regisseur von ihnen verlangt.

Mittlerweile ist für mich und für die Kinder alles recht gut verständlich (ja, Englisch in der Schule zahlt sich hier aus), Thomas tut sich noch ein wenig schwer, alles zu verstehen. Ohne dass man Englisch ein wenig versteht, ist es meiner Meinung nur der halbe Spaß. Sie bemühen sich sehr, überall eine Geschichte zu erzählen und es witzig zu gestalten. Die Menschen bemühen sich, langsam und deutlich zu sprechen, wenn sie merken, dass man kein native speaker ist, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.

Nun doch ein wenig müde, gehen wir noch in den Souvenirshop, kaufen ein paar Sachen und fahren gegen halb sechs zum Hotel zurück. Auf dem Weg dorthin kaufen wir noch im Supermarkt Getränke ein. Ich persönlich finde, dass es hier nicht so billig ist, wie ich erwartet hätte. Ein Liter Mineral haben wir noch nicht unter einem Dollar bekommen, auch die Süßigkeiten sind nicht so günstig. Aber vielleicht kaufen wir auch noch in den falschen Märkten ein. Wir werden sehen…

Im Hotel waschen wir wieder Wäsche und trocknen sie und Thomas und Tobias gehen in den Pool schwimmen.

Abends gehen wir wieder in das Cafe in unserem Hotel, das Essen ist dort wirklich sehr gut. Danach packe ich wieder unsere Koffer, diesmal hab ich mehr Spielraum, weil wir ja unser Auto haben und einige Dinge einfach ins Auto legen können und nicht mehr in vier Koffer quetschen müssen.

Fotos: *klick*

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Freitag, 1. Juli 2011

2. Juli 2011 Betina Keine Kommentare

Wir sind in Los Angeles! Welch ein Kontrast zu New York.

Wir sind um halb sieben aufgestanden, damit wir rechtzeitig am JFK sind, weil wir ja nicht online einchecken konnten. Vor unserer Zimmertür ist bereits die Rechnung gelegen, wir mussten nicht auschecken.

Um dreiviertel acht haben wir ein Taxi genommen. Diesmal haben wir eine ziemlich dicke Frau erwischt, die viel mit uns geredet hat, was auch sehr anstrengend war. Es war total viel Verkehr, aber sie war zuversichtlich, dass wir die Maschine rechtzeitig erwischen. Was mich wiederum etwas nervös gemacht hat, weil sie auch zwischendurch gleich mal einkaufen gegangen ist und ziemlich lange nicht zurückgekommen ist.

Aber sie hatte recht: wir waren kurz vor 9 am JFK, Terminal 8. Dort ging alles eigentlich sehr flott: Mitten am Flughafen checkt man selber per Computer ein, dann wird der Koffer gewogen und mit LAX versehen, man trägt ihn selber zum Laufband und gibt ihn drauf. Die Leute waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Der Check ist auch relativ unspektakulär, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass es nur ein Inlandsflug war. Nur diesmal mussten wir uns auch die Schuhe ausziehen und wurden durch einen Nacktscanner geschickt, wo wir die Hände über den Kopf geben mussten. Auch hier war keine Warteschlange und die Leute waren sehr freundlich.

Wir sind dann zu unserem Gate 39 und dann haben wir endlich eine Sitzplatzzuteilung bekommen. Die Dame war sehr nett, und hat alles versucht, dass wir halbwegs Plätze nebeneinander bekommen, was nicht mehr möglich war. Wenigstens sind die Kinder in der 19. Reihe beim Fenster nebeneinander gesessen, Thomas in der 27. Reihe in der MItte (er hatte eigentlich auf der anderen Seite einen Fensterplatz, hat aber freundlicherweise mit einer Frau getauscht, damit sie neben ihrem Mann sitzen kann, aber damit war er näher bei den Kindern) und ich in der vorletzten 39. Reihe, neben einem Honeymoon-Paar aus Italien. Der Flug war wieder ruhig und angenehm, mit nur wenigen holprigen Minuten, die man hinten natürlich mehr spürt als vorne. Es gab nur die Getränke gratis, das Essen musste bezahlt werden. Die Stewardessen waren sehr freundlich, ich bin ja neben dem Klo gesessen, es war kein so großer Andrang. Die Sitzreihen sind besser als in der British Airways, weil doch weiter auseinander.

Nach nur 5 Stunden und 10 Minuten sind wir schon um 12:39 in LA gelandet (fast eine Stunde früher als geplant). In LA haben wir sofort die Koffer bekommen und auch der Bus zu unserem Car Rental “Dollar” war sofort da.

Dort haben wir dann unseren Minivan bekommen, den wir selber aussuchen konnten, was dann schwierig war, weil wir uns nicht so recht entscheiden konnten. Nun haben wir einen silbernen Chrysler mit einem Nummernschild aus Nevada mit 25.319km drauf.

Thomas übernimmt natürlich die erste Fahrt (darüber bin ich sehr dankbar, weil ein Automatikauto in einer fremden Stadt doch gewöhnungsbedürftig ist, wie auch Thomas bemerkt hat). Wir haben ein Navi, das uns zu unserem Hotel lotst.

Auf der Fahrt dorthin sind wir gleich ganz begeistert, LA ist toll und man hat das Gefühl, man kennt es schon. So viele Palmen und wir fahren durch wunderschöne Wohngegenden. Als wir das erste Mal das “Hollywood”-Sign sehen, ist Marlene total aus dem Häuschen und es ist so, wie man es immer sieht im Fernsehen oder in den Filmen. Wir selbst wohnen im Best Western Beverly Hills, das gleich ums Eck vom Walk of Fame ist, den wir auch aus dem Auto schon sehen.

Das Hotel gefällt uns auf Anhieb. Mitten im Hotel ist ein Swimmingpool, rundherum sind die Zimmer angelegt. Das Zimmer selbst ist total schön, natürlich mit Fotos von Stars und Unterschriften von ihnen, falls die echt sind.

Da wir eigentlich seit den frühen Morgenstunden nicht mehr wirklcih viel gegessen haben (es gab ja im Flugzeug nur Sandwiches und Chips um 10 Dollar), sind wir ins Hotelcafe gegangen, wo es wirklich gutes Essen gibt. Tobias und ich trinken immer Root Beer, wenn es das gibt.

Danach sind wir ins Zimmer, um uns ein bisschen zu erholen, der Tag war schon sehr anstrengend. Wir haben ja schon wieder 3 Stunden Zeitverschiebung und damit sind es nun insgesamt 9 Stunden zu Österreich.

In dieser Zeit sortiere ich gleich die Schmutzwäsche, da man im Hotel waschen kann und Thomas bringt sie zur Waschmaschine. Die sich dann als Trockner herausstellt. Also nochmal alles von vorn. In der Zwischenzeit wird im Pool gebadet. Die Wäsche wird tadellos sauber und auch trocken. Ich bin begeistert.

Um halb acht gehen wir dann los zum Hollywood Boulevard, Walk of Fame. Da dieser sehr lang ist, beschließen wir, nur mehr kurz einkaufen zu gehen und dann ins Hotel zurück.Vor allem die Kinder merken den Zeitunterschied und wir gehen um halb zehn (halb eins NY Zeit) schlafen. Wir finden witzig, dass zu Hause schon viele wieder aufstehen….

Fotos vom 1. Tag in L.A.: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Los Angeles Tag 1

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Donnerstag, 30. Juni 2011

1. Juli 2011 Betina 2 Kommentare

Heute haben wir länger geschlafen, bis 8 Uhr (also außer mir, ich war schon wieder früh wach), weil wir nur mehr einen Einkaufstag vor uns hatten. Unser NY Pass galt nur 3 Tage, aber wir haben noch die Metro Card, und mittlerweile fahren wir auch mit Bus und Metro herum. Besser als in der Hitze von einer Avenue zur anderen, von einer Street zur nächsten.

Ich wollte heute in den Flieger für morgen einchecken, leider geht das nicht. Ich hab die Notfallshotline in Österreich angerufen, wir brauchen einen anderen Code für AA. Ich kam dann zwar zu den Sitzplätzen, aber einchecken ging auch nicht. Jetzt müssen wir das halt morgen am Flughafen machen.

Wir wohnen in unserem Hotel im 11 Stockwerk  und als wir heute runter fahren wollten, sind wir zum Lift und haben grad gelacht und gescherzt (der jetlag scheint überwunden). Nach ein paar Minuten kam ein Mann vom Hotel, der hat gefragt: do you want to get up or down? Wir haben ihn angeschaut und gesagt: down. Dann hat er uns den Knopf gedrückt. Niemand von uns hat bemerkt, dass keiner gedrückt hatte. Haben wir lustig gefunden.

Dann sind wir zum Times Square, vorbei an einer Aufzeichnung für Good Morning America zum American Eagle. Dort haben wir eingekauft. Dann weiter zu Hersheys und M&Ms. Dort haben wir jeweils viel eingekauft. (ungefähr 120$ für Schokolade xD) Dann zurück ins Hotel, damit die Schokolade nicht schmilzt und weiter mit der Metro zum World Trade Center, wo das Century 21 Outlet ist. Dort hat Thomas eingekauft, es war sehr viel los.

Da die St.Pauls Chapel am Weg lag, sind wir kurz rein. Das ist die Kirche, die bis auf ein Fenster unbeschädigt geblieben ist, obwohl sie direkt bei den Twin Towers stand.

Nächste Stopps: Union Square, 19 th Street, 5th Avenue. Vorbei an Manolo Blahnik (nichts gekauft, mir hat nichts gefallen ;-) und direkt zum Apple Store. Dort war soviel los, dass wir schon dachten, es gibt was gratis. War aber nicht so. Thomas hat kein i-pad gekauft. Da hier nie Merhwertsteuer inkludiert ist (ist echt nervig, man muss das immer selber dazurechnen, sonst ist man dann beim Zahlen verblüfft. Vor allem beim Essen, da wird auch noch automatisch das Trinkgeld dazugerechnet, das sind dann insgesamt mehr als 20% mehr als auf der Karte steht) ist es dann oft doch nicht so billig für uns.

Weiter mit dem Bus zum Rockefeller Center (Marlene wollte einen Schokomilchshake, der dort besonders gut ist) und dann noch kurz in den Nintendo Shop, wo die Kinder den neuen 3D ausprobiert haben. Leider ist der für Europa auch ungeeignet.

Wir haben dann wie die New Yorker Fast Food gekauft (ist meist sehr lecker und es gibt große Auswahl) und haben es draußen auf einer Bank gegessen. Mittlerweile gehen wir auch schon bei rot über die Kreuzung. Wenn es uns ungefährlich erscheint.

Nach einer Rast im Hotel sind wir Richtung Times Square und dann die 42nd Street zum Bryant Park. Das ist eine Oase in der Stadt. Viele Bäume, es sind Tische aufgestellt und in der Mitte ist eine Wiese. Die Menschen sitzen und machen Rast. Das haben wir auch gemacht. Auf einem Sessel ist eine Brieftasche gehängt und als wir noch überlegt haben, was wir damit tun sollen (die Dame am Nebentisch hat gemeint, jemand vor uns hat diese vergessen, aber sie hat auch nicht darauf geachtet und wir können sie auf ihren Tisch legen, da sieht man sie besser), ist die Besitzerin ganz hektisch zurückgekommen und war sehr glücklich, dass diese noch da war.

Wir sind dann fast eine Stunde dort sitzen geblieben, es war sehr erholsam und gemütlich. Die Sonne ist genau in der 42nd untergegangen, das war noch sehr schön zum Abschied. Danach sind wir zurück zum Times Square, weil wir im Hardrock Hotel essen wollten. Leider waren zuviele Leute und mir war es eigentlich auch zu stark klimatisiert. Jeder von uns hat sich aber ein T-Shirt gekauft. Immerhin.

Marlene wollte dann unbedingt noch eine Sonnenbrille kaufen, also sind wir noch schnell (ist am Times Square nicht möglich, es sind soviele Menschen unterwegs, dass man zu viert nur langsam vorankommt) ins forever 21, wo wir auch fündig wurden.

Zurück im Hotel habe ich die Koffer gepackt, was eine logistische Herausforderung ist, da ich für die nächsten Tage planen muss. Thomas wollte sich nun doch ein i-pad kaufen, aber der Shop ums Eck nimmt keine Kreditkarten und er wollte nicht bar zahlen.

Morgen geht es weiter in den Westen der USA.

http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/New York Tag 5/

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