Freitag, 1. Juli 2011
Wir sind in Los Angeles! Welch ein Kontrast zu New York.
Wir sind um halb sieben aufgestanden, damit wir rechtzeitig am JFK sind, weil wir ja nicht online einchecken konnten. Vor unserer Zimmertür ist bereits die Rechnung gelegen, wir mussten nicht auschecken.
Um dreiviertel acht haben wir ein Taxi genommen. Diesmal haben wir eine ziemlich dicke Frau erwischt, die viel mit uns geredet hat, was auch sehr anstrengend war. Es war total viel Verkehr, aber sie war zuversichtlich, dass wir die Maschine rechtzeitig erwischen. Was mich wiederum etwas nervös gemacht hat, weil sie auch zwischendurch gleich mal einkaufen gegangen ist und ziemlich lange nicht zurückgekommen ist.
Aber sie hatte recht: wir waren kurz vor 9 am JFK, Terminal 8. Dort ging alles eigentlich sehr flott: Mitten am Flughafen checkt man selber per Computer ein, dann wird der Koffer gewogen und mit LAX versehen, man trägt ihn selber zum Laufband und gibt ihn drauf. Die Leute waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Der Check ist auch relativ unspektakulär, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass es nur ein Inlandsflug war. Nur diesmal mussten wir uns auch die Schuhe ausziehen und wurden durch einen Nacktscanner geschickt, wo wir die Hände über den Kopf geben mussten. Auch hier war keine Warteschlange und die Leute waren sehr freundlich.
Wir sind dann zu unserem Gate 39 und dann haben wir endlich eine Sitzplatzzuteilung bekommen. Die Dame war sehr nett, und hat alles versucht, dass wir halbwegs Plätze nebeneinander bekommen, was nicht mehr möglich war. Wenigstens sind die Kinder in der 19. Reihe beim Fenster nebeneinander gesessen, Thomas in der 27. Reihe in der MItte (er hatte eigentlich auf der anderen Seite einen Fensterplatz, hat aber freundlicherweise mit einer Frau getauscht, damit sie neben ihrem Mann sitzen kann, aber damit war er näher bei den Kindern) und ich in der vorletzten 39. Reihe, neben einem Honeymoon-Paar aus Italien. Der Flug war wieder ruhig und angenehm, mit nur wenigen holprigen Minuten, die man hinten natürlich mehr spürt als vorne. Es gab nur die Getränke gratis, das Essen musste bezahlt werden. Die Stewardessen waren sehr freundlich, ich bin ja neben dem Klo gesessen, es war kein so großer Andrang. Die Sitzreihen sind besser als in der British Airways, weil doch weiter auseinander.
Nach nur 5 Stunden und 10 Minuten sind wir schon um 12:39 in LA gelandet (fast eine Stunde früher als geplant). In LA haben wir sofort die Koffer bekommen und auch der Bus zu unserem Car Rental “Dollar” war sofort da.
Dort haben wir dann unseren Minivan bekommen, den wir selber aussuchen konnten, was dann schwierig war, weil wir uns nicht so recht entscheiden konnten. Nun haben wir einen silbernen Chrysler mit einem Nummernschild aus Nevada mit 25.319km drauf.
Thomas übernimmt natürlich die erste Fahrt (darüber bin ich sehr dankbar, weil ein Automatikauto in einer fremden Stadt doch gewöhnungsbedürftig ist, wie auch Thomas bemerkt hat). Wir haben ein Navi, das uns zu unserem Hotel lotst.
Auf der Fahrt dorthin sind wir gleich ganz begeistert, LA ist toll und man hat das Gefühl, man kennt es schon. So viele Palmen und wir fahren durch wunderschöne Wohngegenden. Als wir das erste Mal das “Hollywood”-Sign sehen, ist Marlene total aus dem Häuschen und es ist so, wie man es immer sieht im Fernsehen oder in den Filmen. Wir selbst wohnen im Best Western Beverly Hills, das gleich ums Eck vom Walk of Fame ist, den wir auch aus dem Auto schon sehen.
Das Hotel gefällt uns auf Anhieb. Mitten im Hotel ist ein Swimmingpool, rundherum sind die Zimmer angelegt. Das Zimmer selbst ist total schön, natürlich mit Fotos von Stars und Unterschriften von ihnen, falls die echt sind.
Da wir eigentlich seit den frühen Morgenstunden nicht mehr wirklcih viel gegessen haben (es gab ja im Flugzeug nur Sandwiches und Chips um 10 Dollar), sind wir ins Hotelcafe gegangen, wo es wirklich gutes Essen gibt. Tobias und ich trinken immer Root Beer, wenn es das gibt.
Danach sind wir ins Zimmer, um uns ein bisschen zu erholen, der Tag war schon sehr anstrengend. Wir haben ja schon wieder 3 Stunden Zeitverschiebung und damit sind es nun insgesamt 9 Stunden zu Österreich.
In dieser Zeit sortiere ich gleich die Schmutzwäsche, da man im Hotel waschen kann und Thomas bringt sie zur Waschmaschine. Die sich dann als Trockner herausstellt. Also nochmal alles von vorn. In der Zwischenzeit wird im Pool gebadet. Die Wäsche wird tadellos sauber und auch trocken. Ich bin begeistert.
Um halb acht gehen wir dann los zum Hollywood Boulevard, Walk of Fame. Da dieser sehr lang ist, beschließen wir, nur mehr kurz einkaufen zu gehen und dann ins Hotel zurück.Vor allem die Kinder merken den Zeitunterschied und wir gehen um halb zehn (halb eins NY Zeit) schlafen. Wir finden witzig, dass zu Hause schon viele wieder aufstehen….
Fotos vom 1. Tag in L.A.: http://www.kietreiber.net/Amerika/Fotos/Los Angeles Tag 1